Ecuador und die Galapagos Inseln

Ecuador - hier wird alles geboten.

Ecuador hat auf eine kleine Fläche sehr viel zu bieten und ist von daher ein sehr beliebtes Reiseland. Von der Kultur gibt es hier noch einige alte Ruinen der Inkas, welche jedoch in der Größe nicht mit denen von Peru zu vergleichen sind. Die Natur ist dreigeteilt in die Küstenregion , das Hochland und den Dschungel. An der Küstenregion gibt es einige schöne Strände, doch herrscht dort meist zwischen April und Dezember Nebel. Das Hochland ist gut geeignet für Trecking-Touren jeder Art, hat jedoch nicht den Charakter von Peru oder Bolivien. Der Besuch in den Dschungel ist hier in Ecuador mit die billigste Alternative.
Die Städte sind meist fortschrittlicher und europäisch orientiert. Die Lehmhütten im Hochland werden hier durch Wellblechhütten und Holzhütten an den Küstenregionen abgelöst. Vor allem vor den Großstädten kann man große Armutsviertel sehen.

Die Menschen sind weniger traditionell gekleidet wie in Peru oder Bolivien. Kriminalität. Ecuador zählt zu einem der sicheren Länder in Südamerika. Was natürlich nicht bedeutet, dass man hier auch beklaut werden kann. Doch wenn man einige Regeln beachtet, braucht man eigentlich keine Angst zu haben. Natürlich sollte man nicht mit der Goldkette und der teuren Uhr am Arm umherlaufen, und auch Nachts sollte man sich in den Großstädten nicht in irgendwelchen dunklen Hintergassen aufhalten. Transport Busse sind hier die Hauptverkehrsmittel. Leider scheinen diese noch etwas kleiner im Fußraum zu sein, wie in den anderen südamerikanischen Ländern, doch prinzipiell ist es der gleiche Standard. Die Busankunft und Abfahrt ist an den jeweiligen Bus-Terminals, die meist etwas außerhalb der Stadt sind.
Eine weiter Möglichkeit ist die Reise mit der Bahn und zwar soll es eine sehr schöne Zugfahrt von Riobamba bis fast nach Guayaquil geben und mit ein bisschen Glück darf man sogar noch auf dem Dach mitfahren.
Eine weiter Möglichkeit ist die Reise mit der Bahn und zwar soll es eine sehr schöne Zugfahrt von Riobamba bis fas nach Guayaquil geben und mit ein bisschen Glück darf man sogar noch auf dem Dach mitfahren.

Villcabamba Der Ort in dem die Menschen angeblich 100 Jahre alt werden. Warum und Wieso ist nicht bekannt - oder eher nur eine Touristenattraktion. Auf jeden Fall ist in diesem Ort einfach nur relaxen vom Reisen angesagt, den besonders viel gibt es hier nicht zu sehen oder zu tun, außer relaxen.

In Baños ist die Hauptattraktion der nahe liegende Vulkan Tungurahua . Mit ein wenig Glück ist dieser gerade aktiv und man kann in der Nacht die rotglühende Lava am Gipfel bestaunen. Des weiteren gibt es noch ein Freibad mit warmen Wasser und vor allem ein sehr aktives Nachtleben in dem kleinen Ort. Auch einen Abstecher in den Regenwald kann man von hier mit einem Fahrrad oder einer Tour absolvieren.

Cuenca Eine sehr europäisch wirkende Stadt und zählt zu den schönsten in Ecuador. Sehr viele Spanisch Sprachkurse werden hier angeboten, was natürlich viele Touristen mit sich zieht. Es gibt hier außerdem etliche nette Cafes in denen man genüßlich verweilen kann. Zu empfehlen ist hier die "Wunderbar", bei der man deutsche Zeitungen bekommen kann.

Guayaquil ist die größte Stadt Ecuadors. Im Vorfeld hat diese Stadt einen sehr schlechten Ruf und man sollte nach Anbruch der Dunkelheit nicht mehr in den Seitenstrassen spazieren gehen. Aus diesem Grund wird diese Stadt oft gemieden von den meisten Backpackern. Viel zu sehen gibt es dort auch nicht, außer der neuen Strandpromenade. Von hier ist es jedoch am billigsten auf die Galapagos Inseln zu fliegen.

Quito Die Hauptstadt liegt auf 2850m und ist nur 22km südlich von dem Äquator. Die 1,2 Millionen Einwohner Stadt ist unterteilt in einen alten und einen neuen Teil. Der alte Teil wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe benannt. Hier sind einige schöne Kolonialgebäude und Kirchen zu sehen. Der neuen Teil ist der modernere und der Ort an dem das nächtliche Party Leben der Backpackers spielt .


Otavalo In diesem kleinen Ort soll es den größten Indio Markt geben in Südamerika. Jeden Samstag ist hier das wilde Treiben angesagt. Die Preise der Waren werden mit Ende des Tages immer billiger, den die Verkäufer möchten noch ein paar Dollars machen.

Galapagos Inseln

Die Galapagos Inseln ist ein Erlebnis wert. Zwar ist dieses Abenteuer nicht gerade billig, doch es lohnt sich auf jeden Fall.

Die Natur des Archipels ist sehr vielseitig. Jede der Inseln hat etwas anderes zu bieten, ob schwarzen, roten oder weißen Sandstrand. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Vor allem das Tierreich ist das besonderer an den Inseln. Nirgendwo kann man so nahe an die jeweiligen Tiere. Ob man an den verschiedensten Vögeln vorbeiläuft oder den Echsen beim faulenzen in der Sonne zu schaut. Die Robben spielen mit einem im Wasser oder liegen faul am Strand herum. Pinguine flitzen spielend im Wasser an einem vorbei und die Haie kann man versuchen zu fangen. Auch die Schildkröten bewegen sich in aller Ruhe an einem vorbei und lassen sich nicht stören. Nur anfassen der Tiere ist verboten !!!In der Stadt Puerto Ayora herrscht immer Urlaubstimmung. Die Einheimischen spielen Volleyball am Hafen oder sitzen am Wegesrand und erzählen. An der Hafenpromenade sind einige schöne Kneipen und Restaurants, in denen auch Abends noch ein bisschen was los ist. Billiges Essen bekommt man ein paar Blocks abseits von der Hauptstrasse am Hafen. Am billigsten die Inseln zu besuchen ist wohl ein Flug ab Guayaquil bis Baltra auf der Insel Santa Cruz. Danach geht es mit dem Bus nach Puerto Ayora. Von dort kann man dann seine Tour durch die Inseln buchen. Preislich gibt es hier alle Möglichkeiten von Luxusschiff bis zu einem Boot das gerade noch fährt. Der schönere Teil der Inseln, soll der südlichere Teil sein vor allem mit der Insel Espanola, auf der über 90% aller Tierarten vorhanden ist. Doch man sollte sich mehr Zeit nehmen und mindestens eine Tour von 6 Tagen unternehmen.Um die Insel zu betreten, muß man eine Gebühr von 100 US$ bezahlen.