Argentinien, Uruguay, Brasilien, Paraguay

Argentinien

Ein kleiner Teil dieses Landes möchte ich euch näher bringen. Vor allem die Stadt Buenos Aires versprüht eine faszinierende Atmosphäre. Einen starken Einfluss spürt man durch die zugewanderten Spanier und Italiener, der sich hauptsächlich in den Kolonialgebäuden bemerkbar macht und die Kultur sehr stark prägte.

Natur ist in der Buenos Aires wenig anzutreffen, teilweise sieht man eher die große Umweltverschmutzung in den Außenbezirken und am Fluß, die sich breit macht. Ungefähr eine Stunde Zugfahrt entfernt von der Hauptstadt liegt das Flußdelta Tigre, indem man einen gemütlichen Tag auf dem Boot verbringen kann. Im nördlichen Andenhochland von Argentinien wird mit steigender Höhe die Landschaft karg und felsig. Die Menschen von Buenos Aires wirken sehr edel und teilweise hochnäsig. Aufpassen sollte man in dieser Millionenstadt vor allem auf Taschendiebe, die ihr Unwesen zu allen Zeiten und Orten treiben. Die Menschen im Andenhochland sind eher bäuerlich und zuvorkommend. Hauptverkehrsmittel sind die Busse, die von den Bus-Terminals in die Umgebung und ins ganze Land fahren. Auch eine Metro steht dem Reisenden in der Hauptsstadt zur Verfügung mit der man bequem einige Schritte sparen kann. Lebenskosten sind stark an den amerikanischen Dollar gebunden und von daher sehr teuer. Fleisch ist wohl mit am billigsten, während man für ein Bier etwas tiefer in die Tasche greifen muss. (Stand 05/2000) Nightlife ist vor allem in Buenos Aires sehr angesagt, obwohl es sogar für europäischen Standard teuer ist. Anyway - man findet hier die schönsten Frauen der Welt! Kriminalität. Man muss sich immer bewusst sein, dass man sich in einer Millionenstadt befindet und dies noch in Südamerika. Wenn man sich dann als Ober-Tourist zeigt mit Goldkette und teurer Uhr am Arm ist dies natürlich ein gefundenes Fressen für alle Taschendiebe. Doch auch ohne all den Schmuck kann es passieren, dass man sogar am Tage einem Diebstahl zum Opfer fällt. Daher sollte man an den Touristenattraktionen immer sowenig Wertgegenstände mitnehmen als möglich.

Buenos Aires Die Hauptstadt des Landes ist eine beachtliche Millionenmetropole. In der Innenstadt zwischen Plaza Mayor und Plaza del Congresso kann man wunderschöne alte spanische Kolonialgebäude begutachten. Neben den Gebäuden ist auch die Oper - Theatre Colon - empfehlenswert mit einer sehr beeindruckend Akustik und billigen Aufführungen. Die multikulturelle Stadt ist geprägt durch ihre vielen Stadtviertel wie z.B. La Boca, mit seinen farbenprächtigeren Häusern und dem Arbeiter Fußballklub Boca Juniors. Das Viertel San Telmo verwandelt sich am Wochenende in einen Platz voller Straßenkünstlern und Gauklern. In Recoleta findet man den Friedhof auf dem einige der berühmtesten argentinischen Persönlichkeiten begraben wurden, unter anderem auch Eva Peron. Buenos Aires ist eine sehr interessante Stadt. Obwohl der argentinische Peso 1:1 mit dem US$ ist, und somit alles relativ teuer ist, gibt es sehr gute Cafes und Kneipen. (Stand 2000)

Resistencia Stadt der unzähligen Skulpturen. Im gesamten Stadtgebiet stehen die verschiedensten künstlerischen Werke umher. Für Backpacker gibt es wenig billige Unterkünfte.

Salta Langsam erreicht man das Hochland Argentiniens. Die Stadt liegt sehr schön im Tal, umrandet von den Bergen, die es sich lohnt zu besteigen.

San Salvador de Jujuy Ähnelt in seiner Lage im Hochland der Stadt Salta, doch weniger aufregend. Von diesem Land kann ich nur über die Hauptstadt Montevideo erzählen.

 La Boca in Buenos Aires

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Uruguya
Die Menschen waren meist sehr freundlich und wirkten gerade in Montevideo sehr europäisch. Transportmittel ist meist der Bus. Vor allem die Langstreckenbusse sind auf einem hohen Standard anzusiedeln. Die Lebenskosten sind vergleichbar mit denen in Deutschland.

Colonia Ein kleines schmuckes Dorf an der Küste gelegen, in dem man ein paar Stunden den hektischen Begebenheiten der Großstädte entfliehen kann.

Montevideo Die Hauptstadt Uruguays wirkt sehr europäisch. Wenn man von Buenos Aires kommt, erscheint sie einem jedoch wie der kleine Bruder, der meiner Meinung nach unspektakulärer wirkt, wie die argentinische Nachbarstadt.

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Brasil, Brasil ..
Das riesige Land ist unterteilt in die verschiedensten Regionen. Bei meiner Reise habe ich nur ein Bruchstück des Landes kennen gelernt und kann nur ein wenig über den Süden bis Florianapolis berichten. Die Natur erscheint einem immer tropischer, je höher man in den Norden des Landes kommt. Die Menschen waren meist sehr freundlich, vor allem die Frauen versuchen oft den Kontakt zu den Backpackern aufzunehmen. Transportmittel ist meist der Bus. Vor allem die Langstreckenbusse sind auf einem sehr hohen und im Vergleich teuren Standard anzusiedeln.
Nightlife ist in den meisten Städten besonders gut, die Einheimischen lieben Musik und das Tanzen und dies steckt auf jeden Fall an.

Florianapolis Eine Stadt mit hoher Straßenaktivität. Viele Menschen tümmeln sich am Abend auf den Straßen höhern laut Musik oder erzählen zusammen. An der Küste soll ein guter Strand zum surfen sein, an dem man mit dem Bus gut hinfahren kann.

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Paraguay

Diese Land war für mich eines der ärmsten die ich in Südamerika besucht habe. In keinem anderen Land habe ich mehr Armut gesehen wie in den Städten und Dörfern diese Landes. Viele Gebäude und Straßen hat man angefangen zu bebauen, doch die meisten Bauarbeiten wurden nicht beendet. Ein Grossteil der Bevölkerung hat keinen
Strom und kein fließend Wasser. Dies ist ein sehr erschreckender Zustand und läßt uns bewußt werden, dass hier dringend jede Hilfe notwendig ist.

Andere Backpacker habe ich hier kaum angetroffen, da es im Gegensatz zu anderen Ländern in Südamerika weniger Highlights gibt. Zu den Höhepunkten von Paraguay zählt auf jeden Fall die Iguazu Wasserfälle, die im Dreieck Paraguay - Brasilien - Argentinien liegen. Sehr schön soll es auch im Norden des Landes sein in dem Gebiet des "Gran Chaco" mit seinen Pumas oder im "Pantalon" mit seiner Vogelvielfalt.

Die Menschen erscheinen entweder Arm oder Reich. Eine sogenannte Mittelschicht habe ich kaum gesehen. Man findet gerade in der Hauptstadt sehr viele Kinder die auf der Straße leben. Im Gegensatz fährt dann der neuste Mercedes um die Ecke und zeigt die andere Seite der Gesellschaft. Vorgetäuschte Sicherheit oder eine Überpräsens an Militär herrscht im ganzen Land und erweckt in einem nicht unbedingt ein Gefühl von Geborgenheit.

Übrigens, mehr Info's gibt es bei www.terere.com