Bali, Thailand und Kambodscha

Bali, die grüne Insel der Götter. Bali war für mich als erster Reiseort sehr faszinierend von Seiten der Kultur und Natur. Im Bereich der Natur liegt Bali in einer tropischen Zone, welches man an den zahlreichen Kokospalmen, Bananenstauden oder ähnlichen subtropischen Pflanzen erkennen kann. Somit ergibt sich, dass es immer genügend frisches Obst auf den Strassen zu kaufen gibt. Typisch für die Natur Balis sind natürlich auch die Reisterassen, welche sich über das ganze Land erstrecken, jedoch hauptsächlich im Bereich nördlich von Ubud zu finden sind.
Die Kultur ähnelt sich mit der Zeit, d.h. "hat meine einen Tempelbau gesehen – hat man alle gesehen". Bali ist die einzige Insel auf der sich die hinduistische-indonesische Kultur bewahrt hat. Der Unterschied für mich war jedoch immer wieder die verschiedensten Umgebungen und die daraus resultierenden Atmosphären.
Die Menschen dieser Insel waren für mich meist sehr liebenswürdig. Gerade wenn man als Rucksacktourist mit seinem Gepäck auf dem Land herumwanderte oder in den Kleinbussen mitfuhr waren die Leute sehr zuvorkommend und freundlich zu einem. Man wurde immer mit einem freundlichen "Hello" begrüßt und bekam dazu ein offenes Lächeln. In den Städten wirkten die Menschen dagegen eher aufdringlich den Touristen gegenüber.
Verkehrsmittel sind für die Einheimischen die Bemos. Dies sind Kleinbusse ohne Personen und Gewichtsbegrenzung. Je mehr desto besser ! Dies ist die billigste Form des Reisen und die zeitaufwendigste. Shuttle Busse sind etwas teurer, lohnen sich jedoch für längere Strecken. Alternative gibt es natürlich auch die Möglichkeit einen Taxi-Fahrer für den ganzen Tag zu mieten und sich von ihm über die Insel fahren zu lassen.
Kriminalität. Gerade in den Großstädten sollte man vielleicht nicht gerade in den hintersten Strassen alleine herum laufen. Ansonsten habe ich nie etwas von Kriminalität gehört oder mitbekommen, was diese natürlich nicht ausschließt.

Denpasar Die Hauptstadt der Insel und mit viel zu vielen Einwohnern auch die größte Stadt Balis. Wie alle größeren Städte ist hier alles sehr hektisch und die Hygiene lässt nach europäischen Standard stark zu wünschen übrig. Im Gegenzug gibt es natürlich auch sehr schöne Gebäude mit prächtigen Gartenanlagen. Doch für mich war es eher nur ein Ort um kurz gesehen zu haben und danach wieder zu flüchten.

Klungkung Kleiner Ort, welcher bekannt für seine Gerichtshalle ist. Diese Gerichtshalle Kerta Gosa enthält sehr schöne Deckenmalerein, welche die Bestrafung des Delinquenten zeigen soll, die ihn nach seinem Tod für seine Sünden erwarten sollen.

Padang Bai Dieser Ort ist für viele der Ausgangspunkt zur nächsten Insel, Lombok. Der erste Eindruck täuscht, denn man gelangt mit dem Bus direkt an das Schiffsdock. Schreitet man etwas ins Ort innere und an den Strand, wirkt der kleine Ort sehr gemütlich und ruhig. Rechts vom Hafen - über dem Hügel gelangt man nach ca. 10min an einen wunderschönen Strand umgeben von dichtem Regenwald ! Dort gibt es ein sehr leckeres Mittagessen für 2€.

Besakih Der Muttertempel aller rund 1000 Tempel hier auf Bali, Pura Panataran Agung Besakih. Im Hintergrund erstreckt sich der Vulkan Mt. Agung und verleiht diesem Tempel eine sagenhafte Atmosphäre. Vor allem wenn die ganzen Touristenscharen weg sind und man Ruhe an dem Tempel hat, wirkt die mystische Atmosphäre doppelt so anmutig. Tipp: Eine Übernachtung bei Einheimischen - einfach fragen.

Bangli Der Ort ist besonders berühmt durch den Staatstempel Pura Kehen. Obwohl der Tempel etwas Pflege bedürfte, wirkt seine Baukunst im typischen balinesischen drei Terrassen Stil hervor.

Ubud Eine weiter Touristenhochburg im Landesinneren. Obwohl auch hier viele Touristen sind, wirkt diese Künstlerstadt wesentlich entspannter wie Kuta oder Denpasar. Hier ist es möglich sehr viel unterschiedliche Holzschnitzereien zu erwerben. Am Ortsende gibt es einen Affentempel, indem die Affen die Könige sind und frei ihren Gelüsten nachgehen.

Gunung Kawi Eine sehr schöne Tempelanlage in einer Schlucht gelegen. Das Ambiente von einem kleinen Fluss und den grünen Reisterassen an den Hängen verleiht dieser Tempelanlage ein besonderes Flair. Sehr sehenswert ! Die gewaltigen aus dem Felsen gehauenen Felsen erinnern an eine alten Königsfamilie.

Tampaksiring Die heiligen Quelle Tirta Empul wird von einer Tempelanlage umgeben im typisch balinesischen Stil.

Mengwi Hier befindet sich der zweitgrößte Tempel auf Bali, der Staatstempel Pura Taman Ajun. Der Tempel gehört zu den best gepflegtestes Tempelbauten. Hervor zu heben ist seine Gartenanlage mit einem künstlich angelegten Wassergraben.

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Thailand. Der Nabel für alle Backpacker ???

Die Kultur in Thailand zeigt ihren Höhepunkt wohl in Bangkok. Hier stehen die Tempelanlagen von Wat Pra Keo, Königspalast,  Wat Po oder Wat Arun Ratchawararam, um nur einige zu nennen. Diese mit goldverzierten buddhistischen Monumente sind ein "muss" für jeden Thailand Reisenden, auch wenn diese Anlagen von Touristen nur so geflutet werden.

Die Natur des Landes ist geteilt in den tropischen Norden mit seinem Regenwald und der Möglichkeit für alle möglichen Trekking Touren. Eine weitere Region erstreckt sich um Bangkok, mit dem Zentrum Bangkok, wo man sich in einer Großstadt mit all seinen negativen Abgasen befindet. Der Süden bietet dann das "Paradies" für alle Sonnenanbeter, Strandfreaks oder Taucher. Beim Thema Städte kann ich nur von der Weltstadt Bangkok berichten. Thailand wird auch als Land des Lächelns bezeichnet. Die Leute würden denn ganzen Tag lächeln und freundlich sein. Man muss hier stark differenzieren. Die Menschen sind freundlich ( "doch waren Sie schon mal in Kambodscha ?" ), doch merkt man auch, dass gerade in den Backpacker Hochburgen die Menschen verständlicherweise nicht immer freundlich reagieren. Neben der Freundlichkeit der Menschen sollte man vielleicht noch ganz kurz erwähnen, dass es hier unwahrscheinlich viele "Ladyboys" gibt - wem es gefällt. Kriminalität: Bangkok ist eine Großstadt und in jeder Weltmetropole gibt es "good and bad boys". Gerade in dem Gebiet der Khao San Road gibt es sehr viele Polizisten, die doch sehr bemüht sind um Ordnung und Frieden beizubehalten. Der Transport in Bangkok ist sehr einfach und preiswert. Es bieten einem viele Möglichkeiten an: Tuk Tuk, Taxi, Bus, Boot, Skytrain. Möchte man außerhalb von Bangkok reisen geht man am besten in sein Guesthouse oder ein Reisebüro und bucht von dort seine Reise (handeln nicht vergessen). Die Strassen, sowie die Busse sind meist von sehr guter Qualität und bereiten ein komfortables Reisegefühl. Die Lebenskosten in Bangkok sind billig, doch vergleichbar zu anderen Plätzen in Thailand wahrscheinlich noch teuer. Ein Zimmer liegt im Bereich von 3 - 15€ im Gebiet der Khao San Road. Eine Essen erstreckt sich von 1€ aufwärts in den Restaurants. Billiger kann man natürlich auf der Strasse essen, wo man mit Preisen ab 25 Cent rechnen kann.

Bangkok. Eine Weltstadt. Gelangt man das erste mal nach Bangkok, dann fährt man mit dem Bus vom Bahnhof in Richtung City. Das Ziel der meisten Backpacker ist wohl die Khao San Road (www.khaosanroad.com) in der Nähe vom Fluss (Chaophraya River) und den Tempelanlagen von Wat Pra Keo und Wat Po.

Diese Khao San Road ist der Nabel der Backpacker. Bekannt wurde sie besonders durch den Film "The Beach", bei dem unser geliebter Leo am Anfang des Film durch diese Strasse spaziert. Tausende Rucksackreisende treffen sich hier, um von hier aus weiter zu ziehen. Eigentlich fühlt man sich in dieser Strasse nicht unbedingt wie in einer asiatischen Großstadt, da hier mehr Backpacker als Einheimische herumlaufen. Eine Kneipe reiht sich an die nächste und man kann in den Straßenläden alles kaufen, was das Herz begehrt: CD, DVD, Brillen, Uhren, Souvenirs und Klamotten jeglicher Art. Über die Echtheit dieser Produkte sollte man jedoch nochmals nachdenken.

Möchte man noch mehr solcher Produkte erwerben oder allgemein Shoppen gehen, sollte man die klimatisierten Einkaufszentren MBK, Siam Center und Central World Plaza besuchen. Entweder man benutz ein Taxi oder man fährt mit dem Boot zur Central Station (8Baht) und dann mit der Skytrain (25Baht) zum Siam Center. Bei der letzteren Variante sieht man noch etwas von der Stadt. Zurück zur Khao San Road kann man mit dem Bus 47 oder 15 fahren für rund 4 Baht.
Der Siam Center und das Central World Plaza bieten hauptsächlich originale Produkte an und laden ein, ein echtes Designer Produkt für wenig Geld zu erwerben. Der MBK Center ist das "Fake" Einkaufszentrum. Hier erhält man alle kopierten Kleidungsstücke, Hi-Tech Produkte oder Accessoire.

 

Khao San Road                    Wat Phrae 

              

Kaeo                                      Wat Po

Nur wenige Minuten zu Fuß von der Khao San Road gelangt man zu den wohl bekanntesten Tempelanlagen in Bangkok: Wat Pra Keo, der Königspalast und Wat Po. Mit Worten kann man den Prunk aus vergoldeten Gebäuden kaum beschreiben und es sinnvoller Bilder sprechen zu lassen.
Fährt man mit der Fähre über den Chaphraya River kommt man zu dem Tempel Wat Arun Ratchawararam, welcher besonders beim Sonnenuntergang zu empfehlen ist.
Weitere Höhepunkte: Schwimmender Markt (möglich mit einer 1/2 Tages Tour, China Town oder Thai Boxen und wahrscheinlich noch vieles mehr.

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Kambodscha

Der kulturelle Höhepunkt von Kambodscha befindet sich 5km von Siem Reap - die Tempelanlagen von Angkor Wat.

Reist man durch Kambodscha erscheint das Land meist flach und kahl. Viele Bäume wurde in der Vergangenheit abgeholzt und das Holz verkauft. Der weniger touristische Norden soll glücklicherweise noch bewaldet sein. Im Süden Richtung Küste wird alles ein wenig grüner und ein paar Palmen säumen den Weg. Die Strände an der Küste zeigen goldene Farbe und das Wasser ist klar und sauber.
Die Strassen in den Städte sind meist geteert, was man nicht von alle Strassen im Land sagen kann. In der Hauptstadt Phnom Pen sieht man noch ein wenig den französischen Einfluss, doch allgemein wirken die Gebäude sehr zerfallen und das Land steht erst am Anfang des Tourismus und einer Art Modernisierung.

Ein großes Problem stellt sich in dem Bewusstsein der Menschen zu Abfall und Müll, denn überall liegt Plastik herum und es scheint die Leute nicht zu stören sogar darin zu leben.
Was bewunders wert ist, ist die uneingeschränkte Freundlichkeit der Menschen. Obwohl die Leute hier sehr sehr arm sind lachen sie immer und sind sehr freundlich. Sie laden einen sogar zu sich nach Hause ein und präsentieren einem ganz stolz ihre Holzhütte mit Wellblechdach. Neben der Freundlichkeit wird hier in Kambodscha auch sehr viel gebettelt, was einem in Thailand kaum passiert ist.
Möchte man von Thailand einreisen, ist ein VISA nötig (20€). Benutzt man einen Bus von Bangkok aus, wird unterwegs angehalten und die Busfirma kümmert sich um das VISA (Bild nicht vergessen!!!). Ansonsten muss man in Bangkok oder an der Grenze sein VISA besorgen.
Kriminalität: Phnom Pen zählt zu den etwas zweifelhafteren Städte und man sollte auf jeden Fall nur in einer größeren Gruppe nachts herum fahren.
Der Transport ist gewöhnungsbedürftig, den die Strassen sind nicht überall besonders gut ausgebaut. Von der kambodianischen Grenzstadt Poi Pet nach Siem Reap (4-6h) ist es ein ziemlich holpriger Weg. Keine Asphalt Strassen - eine Art Feldweg mit vielen Löchern und ziemlich gewagten Brücken, bei denen man froh ist, wenn man sie überquert hat. Die Busse sind weites gehend in Ordnung, auch wenn es öfters mal eine Panne geben kann. Meist wird während der Fahrt unterwegs angehalten, um eine Kleinigkeit zu Essen oder zu Trinken.
Die Lebenskosten in Kambodscha sind vielleicht einwenig teurer als in Thailand. Die Währung ist hier neben dem kambodianischen Riel auch der US Dollar. Siem Reap erweist sich als einer der teuersten Ort. Allgemein erstrecken sich die Übernachtungen für billige Guesthouses in Siem Reap und Sihanoukville ab 4US$ und in Phnom Penh ab 2US$.
Essen ist auf der Strasse mit ein paar Cent am billigsten. In den Hostels bekommt man ab 1 US$ eine gute Portion Reis mit Gemüse.
Nightlife: Jede Stadt hat seine Kneipen und Bars, die eigentlich gar nicht so schlecht sind. Man sollte jedoch aktuell immer nach fragen, wo man hingehen kann.

 Poi Pet Grenzübergang nach Thailand. Gelangt man von Thailand nach Kambodscha (VISA erforderlich, 20€ !!!) dauert es eine gewisse Zeit, bis man den Grenzübergang passieren kann. 2h sollte man einrechnen, wenn man das VISA schon hat ( Kann von der Busfirma besorgt werden). Der Grenzort hat sehr wenig zu bieten und man sollte schnellstens probieren weiter zu kommen.

 Siem Reap Der Ort, der zu den Tempelanlagen von Angkor Wat gehört. Gelangt man von Poi Pet in Richtung Siem Reap kommt man an sehr teuren und kostspieligen Hotelkomplexen vorbei, die einem den Kommerz präsentieren. In der Stadt an sich, gibt es ein paar westliche Kneipen unter westlicher Führung, doch viel zu bieten hat diese Stadt eigentlich nicht. Sie ist der Ausgangspunkt zu den Tempelanlagen von Angkor Wat.

 Phnom Pen Die Hauptstadt von Kambodscha. Zu den Höhepunkten zählen der Königspalast, Silber Pagode und Wat Phnom. Etwas außerhalb gibt es die Schreckensbilder der Pol Pot Ära bei den Massengräber der Killing Fields und dem Gefängnis S-21. Möchte man seinen Soldatentrieb ausleben, kann man zur Shooting Range gehen, wo man MK-16, Uzzi, Basuka oder Handgranaten abfeuern kann.
Zum absoluen billig Shoppen sollte man auf den Russian Market gehen, wo man alles bekommen kann: CD (2US$), DVD, "Marken"-Klamotten (1.5US$) und vieles mehr.
Beim Thema Essen kann man sehr viel "happy" Erfahrungen machen, denn es gibt einige Plätze mit "happy" Pizza. Sie schmeckt zwar nicht unbedingt happy, doch man wird happy davon.
Das Nachleben in Phnom Penh im April 2004 war das "heart of darkness", ein gut gemixter Club mit Einheimischen und Backpackern.

 

 Sihanoukville Wo geht es zum Strand ? In Sihanoukville gibt es mehrere goldene Strände. Der längste Strand ist wohl am Serendepity Beach + Occheuteal Beach. Hier reihen sich gemütliche Strandbars nebeneinander. Das Wasser ist sauber und sehr flach, was die Wassertemperatur auf Badewannenniveau ansteigen lässt. Was der beste Strand ist ? Geschmacksache. Man kann die Strände jedoch nicht mit den Traumstränden in Thailand vergleichen!
In der Stadt gibt es einen kleinen Market, der jedoch eher "local" Dinge zu bieten hat.
Auch in Sihanoukville gibt es viele "happy" meals. Von Pizza über Milkshake - alles verspricht happiness.